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Ausstellung der Geschichts- und Politikwerkstatt zu den Kindertransporten

Datum:
5. Mai 2024
Von:
Judith Schoene

Am Freitag, den 3. Mai wurde am Lern- und Gedenkort Jawne in Köln die Ausstellung der Geschichts- und Politikwerkstatt der Jahrgangstufe 9, die im Januar und Februar in unserer Schule gezeigt und von Workshops begleitet wurde, eröffnet. Sie ist hier noch bis zum 1. September 2024 zu sehen.

Die Ausstellung beschäftigt sich mit jüdischen Kindern aus Köln, die 1939 mit den Kindertransporten gerettet wurden. Sie waren Schülerinnen und Schüler des jüdischen Gymnasiums Jawne in Köln, das 1942 von den Nazis geschlossen wurde. Ihrem Schulleiter, Erich Klibansky, gelang es etwa 130 Schülerinnen und Schülern das Leben zu retten, indem er ihre Ausreise nach England mit den Kindertransporten organisierte.

Grundlage für unsere Ausstellung waren Zeitzeugenberichte der geretteten Kinder, die uns vom Lern- und Gedenkort Jawne zur Verfügung gestellt wurden. Auch Fotos und Briefe konnten wir für unsere Ausstellung nutzen. 

Frau Renate Friedländer, die ebenfalls mit einem Kindertransport von Berlin aus gerettet wurde und die heute im Alter von 94 Jahren in Köln lebt, hat uns, als wir an der Ausstellung gearbeitet haben, ihre Geschichte erzählt und wir konnten ihr unsere Fragen zum Thema Kindertransporte stellen. Frau Friedländer war auch bei Ausstellungseröffnung am 3. Mai anwesend und hat den Besuchern aus ihrem bewegten Leben berichtet.

Eröffnungsfeier im Lern- und Gedenkort Jawne

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